
BeYo Space : Hof in der Uckermark
BeYo Space ist ein Ort im Entstehen. Und: BeYo ist ein Wortspiel und geht auf Beyondwhat und auf "Sei du!" zurück.
Auf einem bestehenden Gelände mit Garten, an dem wir seit zwei Jahren arbeiten, entwickeln wir Schritt für Schritt einen Raum für Arbeiten, Leben und gemeinschaftliche Nutzung auf dem Land. Gebäude und Garten sind vorhanden, erste Um- und Rückbauarbeiten laufen, Entwürfe sind ausgearbeitet, der Baugenehmigungsprozess ist angestoßen.
Geplant ist die Weiterentwicklung zu einem Ensemble aus Werkstätten, Cabins, offenen Arbeitsbereichen und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen. BeYo Space folgt dabei einem einfachen, nachhaltigen Ansatz: Umnutzung statt Neubau, Weiterdenken statt Fertigstellen, Wachstum über Zeit.
Der Ort ist als Prozess gedacht – für Menschen, die kreativ, handwerklich oder konzeptionell arbeiten und zeitweise Teil eines sich entwickelnden Raums sein möchten, zwischen Stadt und Land, Arbeit und Rückzug.
FAQ zu BeYo Space
Was heißt zirkulär? Warum Recycling?
Am Anfang schon an das Ende von Baumaterialien und Techniken denken: Lässt sich das wieder trennen, umbauen, modular erweitern? Schrauben anstatt kleben, Konstruktion sichbar lassen anstatt zukleistern.
Re- und Upcycling von Material ist nur machbar, wenn man "in Funktionen" eines Raumes denkt und nicht "in Materialien oder Formen": Design to availability heißt das. Verfügbarkeit von gebrauchtem Material bestimmt die Konstruktion.
Unser Architekturbüro Zirkulaar ist darauf spezialisiert, es gibt Anbieter von Concular für Material.
Mehr zu Zirkulaar über den Link unten.
FAQ zu BeYo Space
Ist der Hof ein privates Bastel- Refugium?
Nein, im Gegenteil. Der Hof ist Teil eines wachsenden Netzwerkes.
Der ländliche Raum kämpft mit Abwanderung . Dort stehen wunderschöne Häuser, die niemand nutzt. Wir entwickeln ein Netzwerk, das dafür sorgt, dass aus Leerstand Lebensraum wird, aus Ruinen Chancen – und aus „man müsste mal“ ein „wir machen einfach“.
Die Idee ist transformativ:
Zirkulär statt neu bauen, Leerstand reaktivieren statt verfallen lassen, Akteur:innen vernetzen statt Insellösungen.
"Basteln" tun wir aber - bei uns heißt es "partizipatives Bauen".
Mehr noch in einem LinkedIn Beitrag.
FAQ zu BeYo Space
Wer mischt, hilft und berät da noch mit?
BeYo Space ist nicht nur ein Projekt von mehreren Freunden, sondern arbeitet im Verbund mit lokalen Akteur:innen, insbesondere dem Bürgermeister von Gartz, Luca Piwodda und den dazugehörigen Ämtern.
Dazu kommen Impulse und Beratung von: Project Together, Summer of Pioneers, meBEST und dem Netzwerk Zukunftsorte.
Der Bauwendehof in Düsseldorf von Sven Urselmann ist ein weiteres Vorbild.
Mehr Infos dazu im Download oben oder gerne im persönlichen Austausch!
Mehr noch in einem LinkedIn Post.
Infos und Fotos rund um Beyo Space
Als wir vor mehr als 3 Jahren anfingen, lag das ganze Gelände über 15 Jahre brach - Monokulturen aus Brennessel, Hopfen und Brombeergestrüpp hatte alles überwuchert.
Die Häuse sind eher ruinös, vollkommen leer, u.a. weil Unbekannte alles demontiert haben (inklusive der Dachrinnen), was sich verwerten ließ. Daher drängt sich die "Haus-in-Haus"-Lösung geradezu auf. Die alten Gebäude beherrbergen sozusagen Tiny Houses, die in sie reingestellt werden.
Ohne Bagger und stark invasive Methoden haben wir eine Vielfalt an Pflanzen wieder hergestellt, deren Gewinn man nur sieht, wenn man die Anfänge kennt.
Unter fast 15 cm Erde liegt z.B. ein wunderschönes Kopfsteinpflaster zwischen Haus und Stall: Den legen wir mit der Hand Stück für Stück frei.
Der Vorbesitzer war ein großer Fan von Zäunen, mit denen er das Gelände überzogen hat. Allein das Entfernen von Pfählen, verwachsenem Draht, Rohrkonstruktionen und eingegrabenen Dachplatten hat über ein Jahr gedauert.
Da die zahlreichen Weiden, Ahornbäume und Linden nicht gepflegt waren, sind wir zwei Jahre in Bäume geklettert, haben sie in Form gebracht und kranke Stellen behandelt. Alles ohne schweres Gerät, alles DIY mit Beratung durch Expert:innen.































